Heidelberg 2018-09-03T16:19:26+00:00

HEIDELBERG – TRADITION UND MODERNE AM NECKAR

HIER HAT WISSENSCHAFT IHREN PLATZ

HIER SCHLÄGT DAS HERZ DER ROMANTIK

HIER IST DAS LEBEN JUNG GEBLIEBEN

DER BKB REISEFÜHRER HEIDELBERG

Ausführliche Informationen zur Vorbereitung und Begleitung Ihrer Reise nach Heidelberg finden Sie in unserem Reiseführer „3 Tage in Heidelberg“. Handlich, übersichtlich, informativ! Ein Programm für drei Tage, Stadtplan, besondere Tipps und Adressen. Wir zeigen Ihnen die Highlights, nette Viertel, machen mit Ihnen Pause und erzählen Geschichten … Und zwar genauso viel, wie Sie für drei Tage brauchen!

 „3 Tage in Heidelberg“ gibt’s als Taschenbuch bei Ihrem Buchhändler oder im BKB-Shop, wo es auch als eBook erhältlich ist!

Den BKB Reiseführer “3 Tage in” gibt es in deutscher und englischer Sprache im Buchhandel oder im BKB-Shop!

Texte und Bilder auf unserer Website dienen der Orientierung und Planung Ihrer Reise nach Heidelberg. Alle Infos sind von der 3-Tage-in-Redaktion sorgfältig recherchiert und werden fortlaufend aktualisiert. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Angaben lückenhaft oder veraltet sind. Wir sind daher für jede Richtigstellung oder Ergänzung unserer Infos dankbar. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an: info@3-tage-in.de

TIPPS DER VISIT-THE-CITY-REDAKTION FÜR IHREN 3-TAGE-TRIPP NACH HEIDELBERG

Heidelberg ist seit vielen Jahrzehnten ein touristischer Magnet. Das Panorama mit der Ruine des kurfürstlichem Schlosses, der Alten Brücke über den Neckar und der historischen Altstadt, eingebettet in die herrliche Umgebung ist weltberühmt. Heidelberg begeistert damals wie heute Besucher aus fern und nah. Ob Alte Brücke oder Print Media Academy, Alte Universität oder moderner Campus im Neuenheimer Feld, Heiliggeistkirche oder SKYLABS, in Heidelberg treffen viele Gegensätze aufeinander und vereinen sich zu einem harmonischen Ganzen.  Dies ist es, was die Stadt über Jahrhunderte hin lebendig gehalten hat und noch heute so interessant macht. Und natürlich auch einfach die Schönheit des gesamten Stadtensembles.

HEIDELBERG AM 1. TAG

Sie beginnen die Erkundung der Stadt am besten mit einem Bummel durch die historische Altstadt. Der Gang führt Sie durch verwinkelte Gassen sowie auf kleine Plätze und schließlich zu Deutschlands ältester Universität. Hier tauchen Sie tief in die Welt von Wissenschaft und Forschung ein, lernen die Orte der akademischen Lehre kennen und sehen alte Arrestzellen für die damaligen Studenten. Bei einer Pause im Garten der neuen Mensa können Sie verstehen, wie sich über Jahrhunderte eine wissenschaftliche Tradition gebildet hat, die heute so lebendig ist wie zuvor.

EIN BUMMEL DURCH DIE HISTORISCHE ALTSTADT

Der Spaziergang beginnt am Kornmarkt, dem idyllischen Plätzchen, das im 16. Jahrhundert an der Stelle des Alten Spitals als Milch- und Krautmarkt angelegt wurde. Der Platz ist von historischen Häusern umgeben wie dem Palais Graimberg an der Südostecke oder dem Palais Prinz Carl an der Westseite. In der Mitte thront die Kornmarkt-Madonna, eine barocke Marienstatue auf einer von Engelsputten getragenen Weltkugel. Sie wurde 1718 im Zuge der Gegenreformation als Mariensäule errichtet und erst um 1830 auf den Schalenbrunnen in der Mitte des Platzes gestellt.

IM ZENTRUM – DER KARLSPLATZ

Einen ersten schönen Blick auf das Schloss erhält man auf dem weiten Platz, der nach Großherzog Karl Friedrich von Baden benannt ist. In seiner Mitte erinnert ein moderner Brunnen an den Humanisten und Kosmografen Sebastian Münster, der von 1521 bis 1529 im ehemals hier befindlichen Franziskanerkloster seine berühmte Kosmografie begann.

Im Süden wird der Platz vom barocken Großherzoglichen Palast begrenzt, in dem die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ihren Sitz hat. Gegenüber befindet sich im Palais Boisserée – hier stellten einst die Brüder Boisserée ihre Kunstsammlung aus, die heute zur Alten Pinakothek in München gehört – das Germanische Institut.

Ein paar Schritte weiter kommt man zu den bekannten historischen Studentenlokalen „Zum Seppl“ (1704) und „Zum Roten Ochsen“ (1724), in denen schon Generationen von Verbindungsstudenten gefeiert haben.

“HIER BIN ICH MENSCH…” – DER MARKTPLATZ

Zentraler Platz der Altstadt ist der große Marktplatz, der besonders bei Sonnenschein ein mediterranes Flair besitzt. Dann nämlich stellen die vielen Kneipen und Cafés Tische und Stühle nach draußen und laden zum Innehalten ein. Von dort aus kann man wunderbar die historischen Häuser ringsum betrachten.

An der Ostseite steht das barocke Rathaus, über dessen großen Balkon das kurfürstliche Wappen prangt. Werfen Sie noch einen Blick auf den Anbau mit dem Türmchen und Glockenspiel, das Lieder wie „Alt-Heidelberg, du feine“ erklingen lässt. An der Ecke zur Apothekergasse fällt das barocke Haus mit dem farbenprächtigen kurpfälzischen Wappen ins Auge. Hier befand sich früher die kurfürstliche Hof-Apotheke, die allein den kurfürstlichen Hof mit Medikamenten beliefern durfte.

Zu den schönsten Häusern gehört das Gasthaus mit der Renaissancefassade gegenüber der Heiliggeistkirche, das nach der Rittergestalt des Sankt Georg oben auf dem Giebel „Hotel zum Ritter“ genannt wird.

DIE HEILIGGEISTKIRCHE

Beherrschendes Bauwerk am Marktplatz ist die gotische Hallenkirche mit dem barocken Dach und der barocken Turmhaube. 1398 als Grablege der pfälzischen Kurfürsten errichtet, hat sie eine wechselvolle Geschichte durchlaufen. Mal katholisch, mal evangelisch, musste sie nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg sogar beide Konfessionen aufnehmen, die durch eine Mauer getrennt in Chor und im Langhaus ihre Gottesdienste feierten. Daran erinnert noch heute eine Gedenktafel im rechten Seitenschiff an den Stufen zum Chor und es erklärt die Ausgänge zu beiden Seiten. Seit 1936 ist die Kirche nun im Besitz der Evangelischen Kirche. Bei schönem Wetter sollten Sie unbedingt die rund 200 Stufen zum Turm hinaufsteigen, wofür Sie mit einem wunderbaren Blick auf die Schlossruine und das Neckartal belohnt werden.

VOR DEM TOR ZUR STADT – AUF DER ALTEN BRÜCKE

Durch die Steingasse führt der Spaziergang zu der Brücke, die von Goethe, Hölderlin und vielen anderen schwärmerisch beschrieben wurde und noch heute ein beliebter Treffpunkt ist. Benannt ist sie nach ihrem Erbauer Kurfürst Karl Theodor, der von 1786 bis 1788 an der Stelle des  hölzernen Vorgängerbaus eine Steinbrücke aus Tonnengewölben in rotem Sandstein hatte errichten lassen.

Ihren ehemals wehrhaften Charakter belegt der erhaltene Brückenturm mit seinen flankierenden Doppeltürmen auf der Stadtseite. Zum Dank ließen die Heidelberger Bürger ihrem Kurfürsten ein Denkmal aufstellen, das den Herrscher umgeben von den Flussgöttern der wichtigsten Flüsse der Kurpfalz zeigt. Auf der Neuenheimer Seite steht das Standbild der Pallas Athene mit vier allegorischen Figuren zu ihren Füßen, die Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Ackerbau und Handel symbolisieren und auf den Regierungsstil des Kurfürsten anspielen.

FÜR DIE MUSSE ZWISCHENDURCH – DIE JESUITENKIRCHE

Katholisches Pendant zur Heiliggeistkirche ist die dreischiffige Hallenkirche im ehemaligen Jesuitenviertel in der Altstadt, deren Bauzeit sich vom Beginn des 18. Jahrhunderts rund 150 Jahre hinzog. Die Jesuiten, die schon 1622 während des Dreißigjährigen Krieges nach Heidelberg gekommen waren und hier an der Universität, im Schuldienst und in der Seelsorge tätig waren, sollten mit Unterstützung der katholischen Kurfürsten ein Zeichen für die Gegenreformation setzen. Nehmen Sie sich eine Auszeit und gehen Sie durch den linken Seitenausgang in den Meditationsgarten der Jesuitenkirche. Hier können Sie abseits des Trubels in der Fußgängerzone den Bienen beim Nektarsammeln zusehen oder einfach die vielen Pflanzen und Blumen betrachten.

„SEMPER APERTUS”: SEIT MEHR ALS 600 JAHREN DAS MOTTO DER HEIDELBERGER UNIVERSITÄT

In Deutschlands ältester Universität tauchen Sie tief in die Welt von Wissenschaft und Forschung ein. Der Leitspruch „Semper apertus“ (stets offen soll hier das Buch der Lehre sein) prangt  in  großen Lettern im Foyer.

Nicht verpassen sollten Sie den Raum, in dem früher die Vorlesungen und Disputationen stattfanden. 1886 aus Anlass des 500-jährigen Universitätsjubiläums im Stil der italienischen Renaissance prachtvoll mit Holzvertäfelungen und Gemälden neu ausgestattet, beeindruckt die Aula als Originalschauplatz wissenschaftlichen Lebens.

Die Stirnseite ist in Form eines Triumphbogens gestaltet, in dessen Mitte sich eine Büste des Großherzogs Friedrich von Baden, damaliger Landesherr und damit zugleich Rektor der Universität, befindet. Namensschilder an den Sitzen verweisen auf die große Zahl renommierter Forscher und Professoren.

WENN STUDENTEN ÜBER DIE STRÄNGE SCHLUGEN

Nicht minder beeindruckend sind auf der Rückseite der Alten Universität die Arrestzellen, in die zwischen 1778 und 1914 Studenten eingesperrt wurden. Da die Universität damals noch ihre eigene Gerichtsbarkeit besaß, konnte sie ihre Studenten für Kavaliersdelikte wie heftige Mensuren, nächtliche Ruhestörungen oder ungebührliches Benehmen mit Arrest bis zu vier Wochen bestrafen. Während der Strafe musste der Delinquent seine Vorlesungen besuchen, lebte ansonsten aber im Karzer. In den ersten Jahrzehnten war dies ein hartes Los, denn es gab nur Wasser und Brot und ein Bett aus Stroh auf dem kalten Boden.

In der Zeit um 1900 aber wurden die Regeln gelockert und Besuche erlaubt. Die Studenten trafen sich im Karzer, feierten und spielten Karten, sodass es allmählich Mode wurde, mindestens einmal während der Studienzeit ein paar Tage im Karzer zu verbringen. Welche Schicksale sich hier abgespielt haben, lässt sich noch heute an den Tausenden von Graffiti ablesen, mit denen sämtliche Wände überzogen sind.

WO DIE BÜCHER ZUHAUSE SIND

Die Universitätsbibliothek ist eines der wohl schönsten Gebäude der Universität. 1905 als  Vierflügelbau mit vielen Erkern, Türmchen, Giebeln und Figuren errichtet, besticht die Universitätsbibliothek durch die Kombination von Motiven des Deutschmanierismus des späten 16. Jahrhunderts mit Elementen des Jugendstils. Zwei Skulpturen am Haupteingang – links Prometheus, rechts eine Frauengestalt, die mit ihrem Kind die Weitergabe der Erkenntnis von Generation zu Generation symbolisiert – leiten in das Innere über, wo auf den Treppenabsätzen Büsten berühmter Gelehrter zu sehen sind. Werfen Sie auch einen Blick in den idyllischen begrünten Innenhof, der immer zu einer Pause einlädt.

HEIDELBERG AM ABEND

Nachtschwärmer kommen in Heidelberg auf ihre Kosten. Egal ob Kultur oder Schwof,  Studentenkneipe oder Szenebar, in der Studentenstadt gibt es für jeden die richtigen Treffpunkte. So bietet im Bereich Kultur das Theater und Orchester Heidelberg mit seinen fünf Sparten – Oper, Konzert, Schauspiel, Tanz und Junges Theater – eine große Auswahl. Daneben sind auch mehrere kleinere Privatbühnen wie das Taeter Theater oder das Zimmertheater fest in der Kulturszene verankert, ergänzen Konzerte des Collegium Musicum oder des Sinfonieorchesters TonArt das Musikprogramm und kommen Jazzfreunde im alten Gewölbekeller des Jazzhauses auf ihre Kosten. Wer lieber schwofen möchte, geht in die Altstadt, wo der Hotspot des Heidelberger Nachtlebens rund um den Marktplatz in der Unteren Straße und der Steingasse liegt. Hier reihen sich kleine Cocktailbars, nette Cafés und Kneipen dicht aneinander und in einer lauen Sommernacht fühlt man sich wie im Süden.

HEIDELBERG AM 2. TAG

Heute steht das Schloss auf dem Programm. Erst besichtigen Sie das berühmte Wahrzeichen der Stadt, dann wandern Sie auf der gegenüberliegenden Seite des Neckars über den Philosophenweg und genießen den einmaligen Blick auf Schloss und Stadt.

AUF DEM WEG ZUM SCHLOSS

Der Aufstieg auf den Königstuhl führt Sie zu einer der bekanntesten Schlossruinen Europas, die fünf Jahrhunderte lang kurfürstliches Macht- und Repräsentationszentrum gewesen war und durch die romantischen Verklärungen des 19. Jahrhunderts zum Wahrzeichen Heidelbergs wurde. Als Kurfürst Ruprecht III. (reg. 1398–1410) die Burg aus dem frühen 13. Jahrhundert zum Herrschersitz ausbaute, legte er den Grundstein für eine glanzvolle Residenz.

Unter seinen Nachfolgern stetig erweitert, ist hier im Laufe der Jahrhunderte ein Architekturensemble entstanden, dessen Renaissancebauten zu den schönsten in Deutschland gehören. Seine Geschichte endet erst mit dem Pfälzischen Erbfolgekrieg, als die französischen Truppen bei der Einnahme der Stadt auch das Schloss zerstören und Kurfürst Karl Philipp 1720 die Residenz nach Mannheim verlegen lässt. Hätte sich nicht der französische Graf Charles de Graimberg für die Erhaltung der Schlossruinen eingesetzt und mit druckgrafischen Ansichten das Bauwerk in der ganzen Welt bekannt gemacht, wären heute nur noch ein paar Steine übrig.

DAS HEIDELBERGER SCHLOSS – WO DER TRUCHSESS WOHNTE

Hinauf zum Schloss geht es am bequemsten mit der Bergbahn. Der Weg führt durch das Haus des Brückenwärters über eine steinerne Brücke zum viereckigen Torturm mit dem schweren Holztor.

Links im Schlosshof liegt das älteste erhaltene Wohngebäude des Schlosses, der Ruprechtsbau, den Kurfürst Ruprecht III. (reg. 1398–1410) errichtet hatte. Nebenan blickt man auf den spätgotischen Bibliotheksbau mit dem schönen Erker im Obergeschoss, der unter Kurfürst Ludwig V. (reg. 1508–1544) erbaut wurde. Aus der gleichen Zeit stammt der benachbarte Frauenzimmerbau, der nur noch im Erdgeschoss erhalten ist.

Die Nordseite des Schlosshofes wird vom prachtvollen Friedrichsbau begrenzt, dessen Fassade zur Legitimation der fürstlichen Herrschaft die Ahnen des Bauherrn Friedrich IV. (reg. 1583–1610) aus dem Hause Wittelsbach – von Karl dem Großen bis Ludwig von Bayern – schmücken.

EIN BLICK IN DIE ROMANTIK

Rechts vom Friedrichsbau führt ein Durchgang zum Altan, der Aussichtsterrasse auf der Talseite des Schlosses. Hier haben Sie einen einmaligen Panoramablick auf die Heidelberger Altstadt, den Neckar und bis weit hinein in die Rheinebene. Stecken Sie unbedingt Ihren Fuß in den Rittersprung! Bei dieser Vertiefung im Stein in der Form eines Fußes soll es sich um den Abdruck eines jungen Edelmannes handeln, der in flagranti bei einer jungen Kurfürstin erwischt wurde und sich nur durch den Sprung aus dem Fenster retten konnte. Demjenigen, dessen Fuß in den ritterlichen Abdruck passt, soll ein glückliches Leben zuteil werden.

SPAZIEREN WIE DIE PHILOSOPHEN

Nach dem dem Schloss und einer verdienten Pause geht es über den Neckar hoch hinauf auf einen der schönsten Spazierwege Deutschlands, der einen grandiosen Panoramablick auf Schloss und Altstadt freigibt.

Als man 1841 in den Weinbergen den alten Pfad verbreiterte, ahnte niemand, dass dies einmal einer der berühmtesten deutschen Spazierwege werden sollte. Die Zeit der Romantik verlieh ihm seinen Namen. Denn die jungen Philosophen, wie man damals die  Studenten bezeichnete, weil diese vor Beginn ihres Fachstudiums zunächst einige Semester Philosophie studieren mussten, trafen sich hier zu romantischen Spaziergängen und ungestörten Zweisamkeiten.

Auch Dichter und Denker wie Hölderlin, Eichendorff, Scheffel und andere suchten hier Entspannung und spazierten durch die Weinberge, um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.

UND NACHMITTAGS EIN SHOPPINGBUMMEL

Hauptanziehungspunkt zum Shoppen sind die Straßen und Gassen der Altstadt zwischen Bismarckplatz und Kornmarkt. Heidelbergs Einkaufsmeile schlechthin ist die Hauptstraße, die wegen ihrer Lage mitten in der Altstadt als eine der schönsten Fußgängerzonen Europas gilt. Wer es lieber individueller mag, spaziert durch die Seitengassen und die parallel verlaufende Plöck und Untere Straße. Hier liegen viele kleine inhabergeführte Läden, die ausgefallene Klamotten, nette Geschenkideen oder Produkte aus aller Welt im Angebot haben.

Wer am Bismarckplatz über die Neckarbrücke spaziert, kommt in den schönen Stadtteil Neuenheim. Hier liegen rund um die zentrale Brückenstraße zahlreiche kleine Läden mit individuellen Angeboten, die alle Bereiche des täglichen Lebens abdecken. Und 365 Tage im Jahr haben die Geschäfte im Einkaufsbahnhof Heidelberg geöffnet.

HEIDELBERG AM 3. TAG

Mit dem Bus geht’s am Vormittag nach Schwetzingen zum barocken Schlossensemble des Kurfürsten. Sie spazieren durch eine prachtvolle Gartenanlage, die ein Kulturdenkmal von europäischem Rang darstellt. Zurück in Heidelberg besuchen Sie das kurfürstliche Museum und können dort einen Rundgang durch die Ur- und Frühgeschichte der Kurpfalz bis hin zum 20. Jahrhundert machen.

EIN AUSFLUG IN DEN GARTEN DES KURFÜRSTEN

In Schwetzingen besuchen Sie die Sommerresidenz der Kurfürsten, die noch die mit authentischen Möbeln des 18. Jahrhunderts eingerichtet ist, und spazieren durch eine prachtvolle Gartenanlage, die ein Meisterwerk des Spätbarocks und als eine den schönsten in Deutschland gilt. Der Garten wurde im vorderen Teil unter Nicolas de Pigage zum französischen Barockgarten umgestaltet, während der vom Gartenarchitekten Friedrich Ludwig Sckell gestaltete hintere Teil von englischen Landschaftsgärten inspiriert ist. Dieses Nebeneinander zweier völlig unterschiedlicher Gartenbaustile macht den Spaziergang besonders reizvoll.

DIE GESCHICHTE DER KURPFALZ

Beim Besuch des alten Palais Morass tauchen Sie tief in die Geschichte der ehemaligen Kurpfalz ein, lernen die Kurfürsten und ihre Gattinnen kennen und über den kurfürstlichen Prunk zu  staunen.

Auf dem Rundgang von der Ur- und Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert gibt es immer wieder spannende Entdeckungen zu machen, wenn man als Besucher auch manchmal auf den verschlungenen Wegen durch  das Palais und seine Flügelbauten den Überblick zu verlieren glaubt.

Ob der Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider aus dem Jahr 1509, der Tondo von Lucas Cranach d. Ä. mit Adam und Eva beim Sündenfall (1525), die Madonna mit Kind von Rogier van der Weyden (um 1455 auf Holz) oder die festlich gedeckte Tafel mit dem 72-teiligen Straßburger Silberservice der letzten Kurfürstin Elisabeth Augusta (1721–1794), immer wieder tauchen überraschend kunsthistorische Highlights auf.

MIT FLUGZEUG, BAHN ODER AUTO NACH HEIDELBERG

Mit dem Flugzeug ist Heidelberg über den City Airport Mannheim erreichbar. Er liegt ca. 15 Kilometer entfernt und ist über die Straßenbahnlinie 5 mit Heidelberg verbunden. Der Frankfurt Airport ist ca. 80 Kilometer entfernt und der TLS Shuttle Service Frankfurt bringt Sie vom Terminal zum Hotel. Der Baden-Airpark Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden liegt ca. 90 Kilometer entfernt und ist über den Baden-Airpark- Express-Shuttlebus ab Hauptbahnhof Heidelberg zu erreichen. Der Flughafen Stuttgart ist ca. 120 Kilometer entfernt und ist in ca. 50 Minuten mit der S-Bahn zu erreichen. Der Frankfurt Hahn Airport befindet sich in ca. 150 Kilometer Entfernung und wird ab  Hauptbahnhof Heidelberg vom Hahn-Express-Shuttlebus angefahren.

Heidelberg ist in das ICE- und IC-/EC-Netz der Deutschen Bahn eingebunden und innerhalb der Region über den Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit der S-Bahn zu erreichen. Die Rhein-Neckar-Region wird von den Autobahnen A 5/A 6 erschlossen. Direkte Abfahrten nachHeidelberg gibt es an den Autobahnen A 5/A 656.

Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie hier nach der passenden Verbindung suchen:

Eine günstige Alternative für die Anreise und das nicht nur für junge Leute ist der Fernreisebus:

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