Wien 2018-10-24T11:41:34+00:00

WIEN – METROPOLE MIT LEBENSGEFÜHL

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WO DER KAISER ZUHAUSE WAR

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WO DIE JUGEND IHREN STIL HAT

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WO DIE KULTUR INS CAFE GEHT

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DER BKB REISEFÜHRER WIEN

Ausführliche Informationen zur Vorbereitung und Begleitung Ihrer Reise nach Wien finden Sie in unserem Reiseführer „3 Tage in Wien“. Handlich, übersichtlich, informativ! Ein Programm für drei Tage, Stadtplan, besondere Tipps und Adressen. Wir zeigen Ihnen die Highlights, nette Viertel, machen mit Ihnen Pause und erzählen Geschichten … Und zwar genauso viel, wie Sie für drei Tage brauchen!

 „3 Tage in Wien“ gibt’s als Taschenbuch bei Ihrem Buchhändler oder im BKB-Shop, wo es auch als eBook erhältlich ist!

Den BKB Reiseführer “3 Tage in” gibt es in deutscher und englischer Sprache im Buchhandel oder im BKB-Shop!

Texte und Bilder auf unserer Website dienen der Orientierung und Planung Ihrer Reise nach Wien. Alle Infos sind von der 3-Tage-in-Redaktion sorgfältig recherchiert und werden fortlaufend aktualisiert. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Angaben lückenhaft oder veraltet sind. Wir sind daher für jede Richtigstellung oder Ergänzung unserer Infos dankbar. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an: info@3-tage-in.de

TIPPS DER VISIT-THE-CITY-REDAKTION FÜR IHREN 3-TAGE-TRIPP NACH WIEN

Wien mit seiner barocken Prachtarchitektur, der imposanten Ringstraße, eleganten Jugendstilbauten und einzigartigen Kunst- und Kulturschätzen zählt zu den schönsten Städten der Welt. Es gibt ein schier endloses Kulturangebot und man kann bei einer Melange im Kaffeehaus, einer Mehlspeise im Beisl oder einem Glas Heurigen die Seele baumeln lassen.

WIEN AM 1. TAG

Zuerst spazieren Sie durch das historische Zentrum, das wegen seiner Geschlossenheit zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Sie besuchen das Wahrzeichen der Stadt, bummeln durch die Gassen der Altstadt, lernen die Kaffeehauskultur kennen und bewundern den Glanz der Kaiserzeit. Ein Tipp: Die Altstadt von Wien erlebt man am besten zu Fuß. Zwar fahren in den engen Gassen viele der berühmten Fiaker und es ist sehr bequem (allerdings teuer), die Stadt so an sich vorübergleiten zu lassen. Wirklich erfahren kann man die ganze Schönheit und Pracht aber nur, wenn man sie sich erläuft. Nehmen Sie sich also Zeit (und gutes Schuhwerk) und bummeln Sie durch das Zentrum der ehemaligen k. u. k. Monarchie. Viele wundervolle Cafés laden dazu ein, sich bei einer Melange oder anderen Kaffeespezialitäten eine erholsame Pause zu gönnen.

DER MITTELPUNKT DER STADT

Egal von welchem Standort man auf die Stadt blickt, immer ragt der „Steffl“, wie die Wiener ihren Dom liebevoll nennen, mit seinem hohen Südturm und den 230.000 bunten Dachziegeln im Zickzackmuster hervor. Er ist der Mittelpunkt der Stadt und zugleich das Wahrzeichen von Wien und ganz Österreich. 107 Meter lang und 34 Meter breit ist das gotische Meisterwerk, dessen Südturm mit 137 Metern Höhe nach dem Kölner Dom und dem Ulmer Münster der dritthöchste Kirchenturm in Europa ist. Wer die 343 Stufen bis zur Türmerstube erklimmt, wird mit einem grandiosen Blick über die Dächer von Wien belohnt.
http://www.stephansdom.at

Weil die Bauarbeiten wegen der Belagerung durch die Türken eingestellt werden mussten, ist der Nordturm bei 68 Metern stehen geblieben. Erst 1579 hat er sein heutiges Helmdach im Renaissancestil erhalten. Unter ihm hängt die Pummerin, die zweitgrößte frei schwingend geläutete Kirchenglocke Europas. Wer die 20 Tonnen schwere Lieblingsglocke der Wiener sehen möchte, die einst aus den Kanonenkugeln der Türken nach der Belagerung von 1683 gegossen worden war, fährt mit dem Aufzug nach oben.

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ALTSTADTBUMMEL

Beim Bummel durch die Straßen und kopfsteingepflasterten Gässchen rund um den Stephansdom können Sie noch etwas vom Flair des alten Wien spüren. In der malerischen Domgasse Nr. 5 ist die einzige bis heute erhaltene Wiener Wohnung Mozarts zu besichtigen. Blickfang am Hohen Markt ist die Ankeruhr, die der Jugendstilkünstler Franz Matsch als brückenartige Verbindung zweier Gebäude entworfen hat. Jeweils eine von zwölf überlebensgroßen Figuren aus der Stadtgeschichte erscheint zur vollen Stunde, alle gemeinsam paradieren sie um 12 Uhr mittags.

DAS JÜDISCHE WIEN

Das Zentrum jüdischen Lebens war im Mittelalter bis zum Pogrom 1421 der Judenplatz, woran heute das Museum Judenplatz und das Mahnmal von Rachel Whiteread erinnern.

Mit der nach außen gestülpten Bibliothek aus 7.000 Büchern ist der weiße Kubus ein beeindruckendes Symbol für die Ermordung von 65.000 österreichischen Juden durch das Naziregime.

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DIE HOFBURG

Wie die Schaltzentrale einer Weltmacht aussieht, zeigt das prachtvolle Areal der Hofburg. Mehr als 600 Jahre residierten dort die Habsburger-Kaiser. So entstand im Laufe der Jahrhunderte ein riesiger unregelmäßiger Gebäudekomplex von 240.000 Quadratmetern, 18 Trakten, 19 Höfen und 2.600 Räumen. Für Sie ergibt das einen faszinierenden Streifzug durch die imperiale Geschichte. Sie können in den Alltag der Monarchen eintauchen, kunstvolle Schätze bewundern und der schönen Sisi begegnen.

SISI FOREVER

Für alle Sisi-Fans ist das Museum in den Kaiserappartements natürlich ein Muss. Hierbei kommen Sie gleich in den Genuss dreier Museen: Wie prunkvoll einst die kaiserlichen Tafeln gedeckt waren, spiegelt die Silberkammer mit Servicen, Bestecken, Tafelaufsätzen und Gläsern der Habsburger.

Von dort geht es in das Sisi Museum, in dem anhand von Porträts, ihrer persönlichen Gegenstände und ihrer Gedichte Leben und Persönlichkeit der schönen Kaiserin inszeniert werden.

Zum Abschluss führt der Weg durch die Kaiserappartements, wo Kaiser Franz Joseph und Elisabeth mit ihren Kindern und dem gesamten Hofstaat lebten.

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DIE ALBERTINA

Zu den Highlights der Wiener Museen gehört die Albertina an der Südspitze der Hofburg. Schon von Weitem erkennt man das habsburgische Wohnpalais an dem weit auskragenden Flugdach. Die Albertina beherbergt eine der größten und wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt, die in Wechselausstellungen präsentiert wird. Dürers Feldhase oder die zum Gebet gefalteten Hände, Raffaels Studie für den Borgobrand sind nur zwei der berühmten Beispiele. Darüber hinaus lockt die Albertina mit einer eindrucksvollen Schausammlung der klassischen Moderne, die einen Bogen vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus zur russischen Avantgarde bis in die Gegenwart schlägt.

RINGSTRAßE- PRACHT AM BOULEVARD

Bei diesem Spaziergang wandeln Sie über einen der prachtvollsten Boulevards der Welt, den Kaiser Franz Joseph persönlich vor über 150 Jahren am 1. Mai 1865 eröffnet hat. Öffentliche Gebäude des kaiserlichen Wien und großbürgerliche Palais der Belle Époque bilden gemeinsam mit großen Parks und Tausenden von Bäumen ein einzigartiges Kunstwerk im Stil des Historismus. Als Kaiser Franz Joseph 1857 eine Stadterweiterung beschloss und die Befestigungen schleifen ließ, begann eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts, das mehrere Jahrzehnte dauerte. Seitdem befinden sich hier die berühmten Spielstätten von Oper und Burgtheater, Museen mit einzigartigen Kunst- und Naturschätzen und die Palais des zumeist jüdischen Großbürgertums. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in „3 Tage in Wien“.

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DIE WIENER STAATSOPER

Als erster Bau an der Ringstraße entstand in den Jahren 1861 bis 1869 die Oper, die anfangs von den Wienern wegen des metallenen Tonnendachs als „Kiste“, wegen des während der Bauarbeiten erhöhten Niveaus der Ringstraße als „versunkene Kiste“ bezeichnet wurde. Doch nach der Eröffnung mit Mozarts „Don Giovanni“ in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth verstummte die Kritik und die Staatsoper wurde zu einer der ersten Opernadressen der Welt.

Fleißig sind in der Staatsoper nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die 60.000 Bienen auf dem Dach, die wie die auf dem Dach des Burgtheaters zum delikaten Wiener Stadthonig beitragen.

DER HELDENPLATZ

Durch das Äußere Burgtor gelangt man zu dem Platz, der durch die Ereignisse am 15. März 1938, als Hitler vom Balkon der Neuen Burg aus den Massen den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich verkündete, traurige Berühmtheit erlangte. An den Leopoldinischen Trakt und die Neue Hofburg angrenzend ist er nach den beiden Reiterstandbildern von Erzherzog Karl und Prinz von Savoyen benannt, welche die militärischen Erfolge der Dynastie feiern. Unbedingt besuchen sollten Sie den barocker Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, der zu den schönsten Bibliothekssälen der Welt zählt.

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DAS BURGTHEATER

Als der neobarocke Bau am 14. Oktober 1888 eröffnet wurde, war es der erste Monumentalbau mit elektrischer Beleuchtung. Wer Einblicke in die Architektur und Kunst des Theaters gewinnen möchte, kann im Rahmen einer Führung die Treppenhäuser mit den berühmten Deckengemälden von Franz Matsch und den Gebrüdern Klimt besichtigen, vorbei an den Büsten und Porträts der bedeutendsten Schauspieler ziehen und sich im rot-goldenen Innenraum in die k. u. k. Zeiten zurückversetzen lassen.

WIEN AM ABEND

Wiens Ruf als Kulturmetropole ist legendär: Die Staatsoper ist eines der führenden Opernhäuser der Welt, im Musikverein und Konzerthaus gastieren Künstler allerersten Ranges und das Burgtheater zählt auch unter der Direktion von Karin Bergmann zu den führenden Bühnen im deutschen Sprachraum. Darüber hinaus gibt es jeden Abend eine Fülle an kulturellen Veranstaltungen, die von der Boulevardkomödie bis zum Kabarett, von der Operette bis zum Heavy-Metal-Konzert, vom Musical bis zum Experimentaltheater reichen. Einen Überblick über das tägliche Angebot finden Sie hier.

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AUSGEHEN IN WIEN

Eine der beliebtesten Ausgehadressen sind die engen Gässchen rund um den Stephansdom, wo man von Beisl zu Beisl ziehen kann. Nachtschwärmer zieht es vor allem in das Bermudadreieck im Geflecht von Rabensteig, Seitenstettengasse und Ruprechtsplatz, wo sich Kneipen und Bars aneinanderreihen. Viel los am Abend ist in den kleinen, romantischen Gassen am Spittelberg, dem revitalisierten Biedermeierviertel in der Nähe des MuseumsQuartiers. In lauen Sommernächten ist die Sunken City an der Donauinsel die richtige Adresse. In den zahlreichen Cocktailbars kann man je nach Lust und Laune im weißen Sandstrand, auf Liegestühlen oder an der Bar einen Cocktail genießen.

Näher an der Altstadt liegen die Lokale und Bars entlang des Donaukanals wie die Strandbar Herrmann und das Badeschiff, die mit Sandstränden, Musik und Cocktails Riviera-Feeling aufkommen lassen, oder das Flex, das als der beste Klub gilt. Weitere Tipps gibt der Städteguide „3 Tage in Wien“.

DER PRATER

Das Vergnügungsviertel par excellence ist der Prater, dessen weithin sichtbares Riesenrad eines der Wiener Wahrzeichen ist. Auf dem Rummelplatz finden Sie viele Attraktionen, vom Praterturm, dem 117 Meter hohen Kettenkarussell über die Schwarze Mamba, Indoor Skydiving bis hin zu Madame Tussaud und zur Geisterbahn Hotel Psycho.

Für Nachtschwärmer ist der Praterdome, Österreichs größte Diskothek am Riesenradplatz, die richtige Adresse.

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WIEN AM 2. TAG

Beginnen Sie den Tag mit einem Frühstück auf Wiens schönstem Markt, wo Sie Spezialitäten aus aller Welt kosten und bei einem Melange die neuesten Geschichten austauschen können. Umgeben sind Sie dabei von einer der schönsten Straßen Wiens, der Wienzeile. Die prachtvollen Wohnhäuser und der U-Bahnhof Kettenbrückengasse sind ein beredtes Zeugnis für den nachhaltigen Einfluss, den der Wiener Jugendstil auf die großen Städte Westeuropas gehabt hat. Und später geht’s dann zum Shoppen.

DER NASCHMARKT

Zu den schönsten Wienerlebnissen zählt bei sonnigem Wetter ein Frühstück am frühen Morgen auf dem Naschmarkt. Vom Rand des Karlsplatzes bis zur U-Bahn-Station Kettenbrückengasse erstreckt sich der quirlig bunte Markt, der Besucher in ein multikulturelles Spezialitätenparadies eintauchen lässt. Händler aus aller Welt bieten jede Menge exotische und einheimische Spezialitäten an. Ob Obst und Gemüse, Fleisch, Käse, Backwaren, Gewürze oder Lebensmittel, das Angebot quillt über und immer wieder wird zu Kostproben eingeladen. Neben dem Hauptgang haben viele Cafés und Restaurants geöffnet, in denen man drinnen wie draußen von Kebab über asiatische Küche bis hin zu Austern und Hummer alles verköstigen kann.

DIE WIENZEILE

Beiderseits des Naschmarkts an der sogenannten Wienzeile gibt es prachtvolle Architektur zu bewundern. Besonders ins Auge fallen die Jugendstilbauten Otto Wagners an der Linken Wienzeile: Berühmt ist das Majolikahaus in der Nr. 40: Die Fassade ist mit zinnglasierten Keramikplatten (Majolika) verkleidet, die mit floralen Motiven geschmückt sind. Weil die Fliesen witterungsbeständig, pflegeleicht und leicht sauber zu halten waren, entsprachen sie Wagners Vorstellungen von Hygiene und damit von Moderne. Daneben an der Ecke zur Köstlergasse liegt das weiß verputzte Haus Nr. 38, das mit goldenen Medaillons und anderen Ornamenten von Kohlmann Moser verziert ist und auf dessen Dach die Skulptur der Ruferinnen thront.

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DIE WIENER SECESSION

Ein großer goldener Lorbeerball aus 3.000 vergoldeten Blättern und 700 Beeren markiert den bedeutendsten Jugendstilbau der Stadt: Im Auftrag der Secessionisten errichtete Joseph Maria Oberich 1898 das Ausstellungsgebäude, das einen bewussten Kontrapunkt zum Historismus der Ringstraße setzen sollte. Mit dem Wahlspruch links neben der Eingangstür „Ver Sacrum“ (Heiliger Frühling) brachten die Künstler ihre Hoffnung auf eine neue Kunstblüte zum Ausdruck. Symbole der Göttin Pallas Athena, die drei Gorgonenhäupter im Eingangsbereich und die Eulen die Seitenfronten, repräsentieren die handwerklichen Künste. Bis heute dient das Haus als Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst und lädt zu rund 20 Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler im Jahr ein.

SHOPPEN UND BUMMELN

Einkaufen in Wien macht richtig Spaß! Ob elegante Shoppingmeilen rund um Graben und Kohlmarkt oder hippe Einkaufsstraßen wie Kärntner Straße und Mariahilferstraße, ob Designerstore, elegante Boutique oder altehrwürdiges Geschäft, in dem schon der Kaiser höchstpersönlich arbeiten ließ: In der Wiener Innenstadt und den angrenzenden Bezirken kann man ohne Ende bummeln und shoppen. Österreichs größte Einkaufsstraße ist die Mariahilferstraße zwischen MuseumsQuartier und Westbahnhof mit einem Mix aus kleinen Geschäften, großen Kaufhäusern und den Filialen bekannter Modeketten.

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EINKAUFSTIPPS

Die zweite Haupteinkaufsstraße ist die noble Kärntner Straße, die von der Staatsoper zum Stephansdom führt und auf der sich die Flagshipstores internationaler Designer mit den Filialen günstigerer Modelabels abwechseln. Auch liegen hier bedingt durch die Nähe zur kaiserlichen Residenz Hoflieferanten wie das Glashaus J. & L. Lobmeyr oder die Hofzuckerbäckerei Gerstner, werden die Köstlichkeiten aus dem Hotel Sacher verkauft und lädt die von Adolf Loos entworfene American Bar zum Cocktail ein. Gemeinsam mit dem Graben und dem Kohlmarkt bildet sie das sogenannte „Goldene U“ in der Innenstadt. Als Fußgängerzonen sind sie die elegantesten Flaniermeilen der Stadt.

In den prachtvollen Palais am Graben residieren elegante und exklusive Boutiquen und zahlreiche ehemalige k. u. k. Hoflieferanten wie die Porzellanmanufaktur Augarten oder der Hof-Parfumeur Nägele & Strubell.

Noch mehr Tipps finden Sie im Städteguide  “3 Tage in Wien”.

WIEN AM 3. TAG

Vormittags besuchen Sie die kaiserliche Sommerresidenz, das Schloss Schönbrunn. Nach der Besichtigung der prunkvollen Gemächer bummeln Sie durch den wundervollen Park und den Tiergarten. Und über Mittag genießen Sie Ihr Mittagessen im Kaiserpavillon. Wieder zurück in der City stehen am Nachmittag das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum auf dem Programm.

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SCHLOSS SCHÖNBRUNN

Der Ausflug in die Sommerresidenz der Habsburger führt zu einem Weltkulturerbe und in eine der schönsten Barockanlagen Europas. Sie besichtigen die kaiserlichen Privatgemächer und Repräsentationsräume, spazieren durch eine barocke Parklandschaft und den ältesten Tiergarten der Welt. „Welch’ schöner Brunn“ soll Kaiser Matthias gerufen haben, als er 1619 bei einem seiner Jagdausflüge einen Brunnen entdeckte, und damit war der Name geboren. Seitdem das Schloss für Kaiserin Maria Theresia im Rokokostil umgestaltet worden war, wurde es zum glanzvollen Mittelpunkt höfischen Lebens.

DER SCHLOSSPARK

Nicht minder eindrucksvoll ist der Spaziergang durch den 185 Hektar großen Park, dessen barocke Gestaltung aus der Zeit Maria Theresias weitgehend unverändert erhalten ist. Spazieren Sie durch die Parterres, entdecken Sie Brunnen, Laubengänge und den historischen Irrgarten, besichtigen Sie die Orangerie und deren historisches Heizungssystem sowie das monumentale Palmenhaus mit einer Eisen-Glas-Konstruktionaus dem späten 19. Jahrhundert und machen eine Pause im Café Restaurant Kaiserpavillon im Zentrum des Tiergartens.

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KUNSTHISTORISCHES MUSEUM

Zurück in der Innenstadt gibt es einzigartige Kunstschätze und spektakuläre naturwissenschaftliche Schaustücke in imposanter Architektur zu sehen. Schon wenn man in das Museum eintritt und die prachtvolle Treppe vorbei an Canovas meisterhafter Theseusgruppe bis zur Kuppelhalle hinaufschreitet, die Lünettenbilder von Hans Makart und die Zwickelbilder von Ernst und Gustav Klimt bewundert, ahnt man, das dieses Haus voller Kunstschätze ist.

Mit Objekten aus sieben Jahrtausenden, mit Hauptwerken von Rubens, Rembrandt, Raffael, Vermeer, Velázquez, Tizian und Dürer und der größten Bruegel-Sammlung weltweit zählt das Kunsthistorische zu den bedeutendsten Museen der Welt. Und so sind hier ägyptische Sphinxe ebenso zu sehen wie die berühmte antike Gemma Augustea, Rafaels Madonna im Grünen oder Bruegels Turmbau zu Babel.

NATURHISTORISCHES MUSEUM

„Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung“ steht in goldenen Buchstaben unter der Kuppel des Naturhistorischen Museums, das bis heute Museum und Forschungsstätte zugleich ist. Die historische Architektur und ihre prachtvolle Ausstattung bilden den Rahmen für eine der größten Naturaliensammlungen der Welt, die von Kaiser Franz Stephan von Lothringen, dem Ehemann Maria Theresias, gegründet worden war. Heute ist sie auf mehr als 25 Millionen Objekte angewachsen und zählt zu den bedeutendsten Naturmuseen weltweit. Eines der Highlights ist das neue Digitale Planetarium, in dem hochauflösende Simulationen des Nachthimmels auf die Innenkuppel gezaubert und Filme gezeigt werden.

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BUCHAREST, ROMANIA - May 18, 2016: Airbus A300-600ST (Super Transporters), Beluga, is welcomed for the first landing on Henri Coanda International Airport of Bucharest.

MIT FLUGZEUG ODER BAHN NACH WIEN

Wenn Sie nach Wien mit dem Flugzeug fliegen möchten, landen Sie auf dem Vienna International Airport südöstlich von Wien in Schwechat, etwa 20 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Mit der City Airport Train fahren Sie in 16 Minuten nonstop zum Verkehrsknotenpunkt Wien-Mitte. Mit der S 7 beträgt die Fahrzeit vom Flughafen Wien nach Floridsdorf 37 Minuten. Von den Haltestellen direkt vor den Terminals fahren die Busse der Vienna AirportLines direkt ins Stadtzentrum, zum Donauzentrum via Vienna International Centre (VIC) und zum Westbahnhof Wien.

Mit der Bahn reisen Sie aus vielen Ländern Europas bequem nach Wien. Ab Bahnhof Wien-Mitte verkehren alle wichtigen S- und U-Bahnen und Buslinien. Hier befindet sich neben Check-in-Schaltern für viele Fluglinien auch der Terminal zum Flughafen-Expresszug City Airport Train.

Wien wird von Salzburg und Linz über die A 1, von Klagenfurt und Graz über die A 2 erschlossen. Da für alle Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich Mautpflicht besteht, benötigen Sie auch für die Wiener Stadtautobahnen eine Vignette. Infos zum Parken in Wien finden Sie hier.

Der Postbus verkehrt zwischen den umliegenden Bundesländern und Wien, der Westbus zwischen Klagenfurt, Graz und Wien. Diverse Fernbusunternehmen fahren Wien aus ganz Europa an.

Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie hier nach der passenden Verbindung suchen:

Eine günstige Alternative für die Anreise und das nicht nur für junge Leute ist der Fernreisebus:

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Bildnachweis: Alle Bilder BKB Verlag außer Wien, Skyline mit Dom: fotolia.com, Urheber:mRGB, Foto-ID: #90442602; Bahnhof Wien: fotolia.com, Urheber Karl Allen Lugmayer, Foto-ID #163268550; Flugzeug: fotolia.com Urheber: gabrielpetrescu, Foto-ID #111405632;