REGENSBURG, 3. Tag 2018-10-24T11:41:24+00:00

REGENSBURG 3. TAG –  HISTORISCHE TOUREN

Texte und Bilder auf unserer Website dienen zur Orientierung und Planung Ihrer Reise nach Regensburg. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Reiseführer „3 Tage in“, den Sie als Taschenbuch oder eBook direkt im BKB Shop oder im Buchhandel erwerben können!

DIE MINORITENKIRCHE

Viele spannende Dinge aus der Geschichte Regensburgs und Ostbayerns erfahren Sie beim Besuch des Museums, das seine Ausstellung im wunderschönen Ambiente des ehemaligen Minoritenklosters präsentiert. Ein Stadtmodell gibt eingangs einen wunderbaren Überblick über die Zeit um 1700. Zahlreiche archäologische Funde der Vor- und Frühgeschichte sowie Kunstwerke, Grabsteine, Münzen und Alltagsgegenstände aus dem römischen Regensburg verschaffen viele Einblicke in die frühe Geschichte der Stadt.

DAS HISTORISCHE …

Es gibt wohl kaum einen eindrucksvolleren Rahmen für eine Mittelalterabteilung als die Räume des ehemaligen Minoritenklosters mit dem Kreuzgang. Neben Skulpturen aus dem Dom und des Klosters selbst veranschaulichen Exponate und gut gemachte Schautafeln, wie das Leben im Mittelalter ablief, wie die städtische Wohnkultur aussah, welche Bedeutung die Zünfte für das wirtschaftliche Leben hatten, wie die Entsorgung funktionierte, was Krankheit und Tod bedeuteten und vieles mehr.

… MUSEUM

Altarretabeln, Tafelbilder, Teppiche, Skulpturen und andere Kunstwerke ergänzen im ersten und zweiten Geschoss die Sammlung und spannen einen großen Bogen vom Mittelalter bis zum Historismus. Eindrucksvoll sind die Gemälde der Donauschule, jener Kunstrichtung in Bayern und im nördlichen Österreich am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance, die sich durch eines neues Naturempfinden auszeichnet und erstmals der Natur in den Bildern einen eigenständigen Rang einräumt. Weitere Infos

DAS DONAUTAL & DIE WALHALLA

MIT DEM SCHIFF …

Von der Anlegestelle an der Historischen Wurstkuchl 41 geht es flussabwärts rund zehn Kilometer vor die Tore der Stadt. Als Erstes fällt die große Baustelle am rechten Ufer ins Auge: Hier entsteht das Museum für Bayerische Geschichte. Ein Stückchen weiter ist der nächste Blickfang ein neugotischer Prunkbau: Der bayerische König Maximilian II. hatte die Königliche Villa Mitte des 19. Jahrhunderts als Sommerresidenz inmitten eines Parks errichten lassen. Damals konnte er noch über die weitgehend unbebaute Landschaft bis zur Walhalla gucken.

… INS DONAUTAL …

Wenn der Citybeach mit seinen Strandkörben und Liegen vor dem alten Lagerhaus vorbeizieht, haben Sie den Bayernhafen Regensburg erreicht, der gemessen am Schiffsgüterumschlag der größte in Bayern und ein bedeutender Logistikstandort ist. Wie schön man an der Donau Urlaub machen kann, zeigt sich am linken Ufer im Ortsteil Schwabelweis, wo eine große Treppenanlage, eine Liegewiese und ein flacher Kiesstrand zum Relaxen einladen. Durch das reizvolle Donautal geht es weiter vorbei an Donaustauf, in dessen Fürstengarten als einziger Überrest des Schlosses der Thurn und Taxis die Holzkonstruktion des Chinesischen Turms erhalten ist.

… ZUR WALHALLA

Schon von Weitem hat man die Walhalla mit ihrer majestätischen Freitreppe gesehen, die sich umrahmt von den Ausläufern des Bayerischen Waldes in Gestalt eines griechischen Tempels auf dem 405 Meter hohen Bräuberg über die Landschaft erhebt. Auftraggeber für dieses ungewöhnliche Bauwerk war der bayerische König Ludwig I. (reg. 1825–1848), dem schon als Kronprinz die Idee eines Einheit stiftenden Bauwerks gekommen war. Weitere Infos

DER RUHMESTEMPEL

Weil das deutsche Volk nach den Napoleonischen Kriegen und dem Ende des Heiligen Römischen Reichs in viele Kleinstaaten zersplittert war, wollte er mittels eines Ruhmestempels die nationale Identität der Deutschen stärken. „Alle Teutschen, welchen Stammes sie auch seyen, sollten immer fühlen, daß sie ein gemeinsames Vaterland haben.“ Benannt wurde die Halle nach der Walhall, dem Ruheort der tapfersten gefallenen Kämpfer in der germanischen Mythologie.  Im Inneren sind die Büsten und Ehrentafeln der im 19. Jahrhundert als vorbildlich erachteten Herrscher, Feldherren, Wissenschaftler und Künstler aufgestellt, darunter Könige und Kaiser, Schriftsteller wie Lessing, Schiller und Goethe, Komponisten wie Beethoven und Schubert, Maler wie Dürer und Holbein.

Bildnachweis: Alle Bilder BKB Verlag.